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Betriebliche Krankenversicherung · für Mitarbeitende

Ihr Arbeitgeber zahlt.

Sie entscheiden, wofür.

600 € im Jahr für Ihre Gesundheit, frei einsetzbar – dazu ein eigenes Budget für Brille und Kontaktlinsen. Rechnung fotografieren, einreichen, Geld kommt zurück. Und wenn es schnell gehen muss, ist rund um die Uhr jemand erreichbar.

Ohne Gesundheitsprüfung. Ohne Eigenanteil. Für gesetzlich und privat Versicherte.

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Das Gesundheitsbudget

Ein eigenes Budget – und jede nutzt es anders.

Im Standardpaket stehen jeder und jedem 600 € im Jahr frei zur Verfügung, dazu ein zweites Budget von 600 € nur für Sehhilfen. Niemand muss begründen, wofür.

Budget-Auszug · Beispieljahr

Gesundheitsbudget

Monteurin, 34, gesetzlich versichert

  • Professionelle Zahnreinigung, zweimalZahnvorsorge, Behandlung und Ersatz laufen im Budget120 €
  • Physiotherapie – sechs ZuzahlungenHeilmittel und alle gesetzlichen Zuzahlungen sind erstattungsfähig60 €
  • Heilpraktiker, drei SitzungenNaturheilverfahren gehören zum Leistungsumfang180 €
Noch frei in diesem Jahr240 €

360 € von 600 € genutzt

Budget-Auszug · Beispieljahr

Extrabudget Sehhilfen

Getrennt vom Hauptbudget

  • Neue Gleitsichtbrille, Rechnung 400 €75 % für Brillen und Kontaktlinsen300 €
  • Augenlaser-Operationzu 100 % erstattungsfähig – in diesem Jahr nicht genutzt–
  • Das Hauptbudget bleibt davon unberührtDie Brille geht also nicht von den 600 € abgetrennt
Noch frei in diesem Jahr300 €

300 € von 600 € genutzt

Beispielhafte Nutzung eines Kalenderjahres, keine Zusage über Erstattungen im Einzelfall. Bleibt ein Kalenderjahr ohne Leistung, verdoppeln sich beide Budgets. Leistungsumfang und Budgethöhe hängen vom gewählten Tarif ab; andere Tarifstufen reichen von 300 bis 1.500 €.

Einreichen

Rechnung fotografieren. Das war der Papierkram.

Kein Formular, kein Umschlag, keine Portokosten. Alles läuft über die Allianz Gesundheits-App.

  1. Schritt 1

    Rechnung erhalten

    Praxis, Apotheke oder Optiker stellen die Rechnung wie gewohnt aus. Sie zahlen zunächst selbst.

  2. Schritt 2

    Abfotografieren

    Rechnung, Rezept oder Beleg fotografieren oder den Code scannen. Beidseitig bedruckte Belege von beiden Seiten – sonst ist die Einreichung unvollständig.

  3. Schritt 3

    Bearbeitungsstand verfolgen

    In der Einreichungsübersicht sehen Sie, wo Ihr Beleg gerade steht. Auf Wunsch meldet die App sich per Push, sobald die Bearbeitung fertig ist.

  4. Schritt 4

    Geld auf dem Konto

    Die Erstattung kommt in der Regel innerhalb weniger Werktage – ohne Nachfrage beim Arbeitgeber.

Was die App sonst noch kann

Tarifübersicht mit Ihren enthaltenen Leistungen · Symptom-Checker, Doc on Call, ärztliche Videosprechstunde und Facharzt-Terminvermittlung unter „Medizinische Unterstützung“ · Ausland-Notruf rund um die Uhr · digitales Postfach · Echtzeitprüfung von Heil- und Kostenplänen bei geplanten Zahnbehandlungen.

Der Arbeitgeber erfährt nicht, wofür einzelne Mitarbeitende Leistungen in Anspruch nehmen. Abgerechnet wird direkt zwischen der versicherten Person und der Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Für das digitale Postfach und die Anzeige der Erstattungsbeträge ist die Zwei-Faktor-Anmeldung über ein Meine-Allianz-Konto nötig. Funktionsumfang nach Angaben der Allianz, Stand Oktober 2026.

Die Services

Das Budget ist das eine. Schneller drankommen das andere.

Die Gesundheitsservices kosten kein Budget und stehen unabhängig davon zur Verfügung – für die versicherten Mitarbeitenden und kostenfrei auch für ihre Familienangehörigen.

Facharzt-Vermittlung

Medizinische Fachleute organisieren einen frühestmöglichen Termin – auch für Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie.

Kostet kein Budget

Video-Sprechstunde und Hotline

Ärztlicher Rat rund um die Uhr, in über 20 Sprachen. In dafür geeigneten Fällen mit Diagnose und Privatrezept.

24 Stunden, 7 Tage

Psychologisches Coaching

Telefonisch, bis zu sechs Sitzungen in drei Monaten. Gedacht, um die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken.

Vertraulich – ohne Eintrag in der Krankenakte

Allianz gegen Schmerz

Begleitete Bewegungsangebote bei Rücken-, Knie-, Hüft- und Schulterbeschwerden.

Für zu Hause

Pflege-Assistance und Elterncoach

Wenn Angehörige plötzlich zum Pflegefall werden – und bei Fragen rund um Kinder und Erziehung.

Auch für die Familie

Gesundheitslotse und Arztsuche

Eine Nummer für die Frage, wohin überhaupt – und eine Suche nach passenden Praxen in der Nähe.

Orientierung statt Googeln

Verfügbarkeit und Umfang der Services je nach gewähltem Tarif. Fernbehandlung nur in dafür geeigneten Fällen. Maßgeblich sind die Versicherungsbedingungen der Allianz Private Krankenversicherungs-AG bei Vertragsabschluss.

Vier Situationen aus einem Jahr

Wie sich das im Alltag anfühlt.

KnieschmerzMontage, 34Video-Sprechstunde noch vor Schichtbeginn, am Nachmittag steht über die Facharzt-Vermittlung der Orthopädietermin.Ohne Zusatzangebot stünde erst der Hausarzt an – und danach die Terminsuche in Eigenregie.
Neue BrilleVerwaltung, 51Rechnung beim Optiker fotografiert, 75 % aus dem Sehhilfe-Budget zurück. Das Gesundheitsbudget bleibt unangetastet.Augenlaser wäre zu 100 % erstattungsfähig.
Vater wird pflegebedürftigLager, 47Pflege-Assistance übernimmt die Orientierung: Was steht an, welche Stelle ist zuständig, was ist sofort zu tun.Ohne dass im Betrieb jemand davon wissen muss.
DauerbelastungSchichtleitung, 39Kurzfristiger Gesprächstermin über das psychologische Coaching, vertraulich und ohne Abrechnung über die Krankenkasse.Das Coaching ersetzt keine Psychotherapie – es überbrückt die Zeit bis dahin.
Was Mitarbeitende dafür zahlen

Nichts. Und das ist nicht der Haken.

0 €

Eigenanteil. Den Beitrag zahlt vollständig der Arbeitgeber.

0

Gesundheitsfragen. Keine Gesundheitsprüfung, niemand wird abgelehnt.

alle

Gesetzlich wie privat Versicherte – der Schutz gilt für das ganze Team.

0 €

Steuerlicher Nachteil, solange die Sachbezugsgrenze eingehalten wird.

Der Beitrag von 45,97 € im Monat wird als Sachbezug nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG behandelt und bleibt für Mitarbeitende steuer- und sozialabgabenfrei, solange alle Sachbezüge im Monat zusammen 50 € nicht übersteigen – beim Standardpaket bleiben dafür 4,03 € Spielraum. Alternativ kann der Arbeitgeber die Steuer nach § 40 oder § 37b EStG pauschal übernehmen. Beispielhafte Darstellung typischer Situationen, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Was die Belegschaft typischerweise fragt

Die fünf Fragen aus der Betriebsversammlung.

Erfährt mein Arbeitgeber, welche Leistungen ich nutze?

Nein. Abgerechnet wird direkt zwischen Ihnen und der Allianz Private Krankenversicherungs-AG. Der Arbeitgeber sieht, dass es den Vertrag gibt – nicht, wer ihn wofür nutzt.

Muss ich einen Gesundheitsbogen ausfüllen?

Nein. In der betrieblichen Krankenversicherung entfällt die Gesundheitsprüfung. Auch Vorerkrankungen führen nicht zu Zuschlägen oder Ablehnung – das ist der entscheidende Unterschied zum privaten Einzelvertrag.

Gilt das auch für meine Familie?

Die Gesundheitsservices – Hotline, Video-Sprechstunde, Facharzt-Vermittlung, Pflege-Assistance, Elterncoach – stehen Angehörigen kostenfrei offen. Ob und zu welchen Bedingungen Angehörige auch das Budget mitnutzen können, hängt vom gewählten Tarif ab.

Was passiert, wenn ich das Unternehmen verlasse?

Viele bKV-Tarife sehen vor, dass der Schutz privat fortgeführt werden kann, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Ob das für Ihren Vertrag gilt und zu welchen Konditionen, steht in den Versicherungsbedingungen – das klären wir vor der Einführung verbindlich.

Muss ich das versteuern?

In der Regel nicht. Der Beitrag gilt als Sachbezug und bleibt innerhalb der 50-Euro-Grenze für Sie steuer- und sozialabgabenfrei. Übersteigen andere Sachbezüge diese Grenze, kann der Arbeitgeber die Steuer pauschal übernehmen.